Arbeitsbedingungen analysieren · einordnen · entwickeln

Was Einrichtungen belastet, lässt sich meist verstehen – und oft auch ändern.

Ich helfe Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen, Belastungen strukturiert zu verstehen – und daraus realistische nächste Schritte zu machen.

Empfohlener Einstieg: Tagesworkshop zur Belastungsanalyse

Vom Überblick zum Maßnahmenplan

Aus vielen Einzelwahrnehmungen entsteht ein geordneter Überblick.

Strukturiert erhebenBelastungen erfassen, ohne einzelne Personen erkennbar zu machen.
Lagebild erstellenThemen und Schwerpunkte sichtbar machen
Gemeinsam einordnenPrioritäten, Ursachen und Handlungsspielräume klären
Maßnahmen festlegenrealistisch, dokumentiert und überprüfbar

Demo-Fragebogen ausprobieren

Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Arbeitsbelastung online beispielhaft auszuwerten. Die Demo zeigt, wie Belastungsthemen strukturiert erfasst und nach Themenbereichen sichtbar gemacht werden können.

Für wen eignet sich das – und bei welchen Ausgangslagen?

Das Vorgehen richtet sich an Einrichtungen und Träger im Sozial- und Gesundheitswesen, die Belastungen nicht nur wahrnehmen, sondern strukturiert bearbeiten möchten. Angesprochen sind insbesondere Geschäftsführungen, Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen, Bereichsleitungen, Teamleitungen, Personalverantwortliche und Qualitätsverantwortliche.

Wenn Krankmeldungen sich häufen, Teamkonflikte schwelen oder Stellen unbesetzt bleiben, ist das selten nur Pech – es ist meistens ein Signal, das sich geordnet verstehen und bearbeiten lässt.

Pflege & Altenhilfe

Für Pflegeeinrichtungen, Altenheime und ambulante Pflegeangebote, in denen Arbeitsverdichtung, Schichtdienst, Ausfälle, Dokumentation und emotionale Anforderungen den Alltag prägen.

Behindertenhilfe & soziale Dienste

Für Wohnangebote, Tagesstrukturen, ambulante Dienste und soziale Träger, in denen Teilhabe, Teamabstimmung, Schnittstellen und Verantwortung im Alltag zusammenkommen.

Krankenhäuser & Gesundheitswesen

Für Kliniken, Stationen und multiprofessionelle Teams, in denen Belastungsspitzen, Stationsabläufe, Kommunikation und Zusammenarbeit strukturiert betrachtet werden sollen.

Typische Signale

Das Vorgehen passt besonders dann, wenn einzelne Signale schon länger sichtbar sind, aber noch keine gemeinsame Orientierung besteht.

  • Krankheitsausfälle, Fluktuation oder Erschöpfung nehmen zu
  • Teamkonflikte oder unklare Schnittstellen binden viel Energie
  • Leitung möchte Belastungsthemen nachvollziehbar priorisieren
  • Psychische Belastung soll strukturiert betrachtet werden
  • Schnittstellen oder Zuständigkeiten sind unklar
  • Veränderungen erzeugen Unsicherheit

Was entsteht

Sie erhalten eine verständliche Ergebnisübersicht, priorisierte Handlungsfelder und konkrete nächste Schritte. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage, mit der Leitung und Mitarbeitende Entscheidungen begründen und im Alltag weiterverfolgen können.

Die Auswertung lässt sich mit Vergleichsdaten aus ähnlichen Tätigkeitsfeldern einordnen – so wird sichtbar, wo die eigene Einrichtung im Vergleich steht.

Ergebnisübersicht

Eine verständliche Darstellung der wichtigsten Themenbereiche, Belastungsfaktoren, Ressourcen und zentralen Beobachtungen.

Priorisierte Handlungsfelder

Eine nachvollziehbare Sortierung der Themen, die für Leitung und Mitarbeitende besonders relevant sind.

Maßnahmenplan

Konkrete nächste Schritte, Zuständigkeiten und Ansatzpunkte, mit denen nach dem Workshop weitergearbeitet werden kann.

Beispiel: Auszug aus einem Maßnahmenplan

Belastungsschwerpunkt Beobachtung Mögliche Maßnahme
Schnittstellen Übergaben sind uneinheitlich. Kurzen Übergabestandard vereinbaren.
Arbeitsmenge Belastungsspitzen entstehen zu bestimmten Tageszeiten. Aufgabenverteilung und Prioritäten gemeinsam prüfen.
Kommunikation Informationen erreichen Teams zu spät oder uneinheitlich. Feste Informationswege und Verantwortlichkeiten klären.

Das Beispiel ist fiktiv und zeigt nur die Art der späteren Arbeitsgrundlage.

Das passt zu Ihrer Situation?

Ein Erstgespräch ist unverbindlich und dauert etwa 20–30 Minuten.

Erstgespräch anfragen

Drei mögliche Einstiege

Je nach Ausgangslage kann der Einstieg kompakt, als Tagesworkshop oder als längere Begleitung erfolgen.

Kompakte Standortbestimmung

Kompakter Überblick zu Belastungen und Ressourcen

Passt, wenn: Sie zunächst Orientierung brauchen und klären möchten, wo zentrale Belastungsschwerpunkte liegen.

Ergebnis: Überblick zu Belastungsschwerpunkten und ersten Handlungsfeldern.

Entwicklungsprozess

Nach dem Workshop gut weiterarbeiten

Passt, wenn: der Workshop der Anfang war und Sie beim Umsetzen, Überprüfen und Nachjustieren begleitet werden möchten.

Ergebnis: Begleitung, Reflexion, Nachjustierung und bei Bedarf erneute Überprüfung.

Unsicher, welcher Einstieg passt?

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welcher Einstieg zur Ausgangslage passt.

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Porträt von Florenz Wendt
Florenz Wendt
Wenn Zuständigkeiten unklar sind, hilft keine Teamsupervision; wenn emotionale Anforderungen zu hoch sind, reicht nicht nur ein neuer Dienstplan. Wer die Ursachen kennt, kann gezielter handeln – und vermeidet Maßnahmen, die Zeit, Geld und Energie kosten, aber nicht wirklich entlasten.

Ich verbinde langjährige Praxiserfahrung in der Sozialen Arbeit mit angewandter Forschung, Qualitätsentwicklung und Organisationsentwicklung.

Tätig war ich unter anderem in Wohngruppen, als Teamleitung, im Fachdienst, in der Heimleitung sowie in der organisatorischen Begleitung und Weiterentwicklung von Teams und Einrichtungen.

Am Lehrstuhl für Psychologie der Freien Universität Berlin lag mein Schwerpunkt auf psychosozialer Prävention und Gesundheitsförderung – insbesondere auf der Frage, wie soziale Einrichtungen so organisiert werden können, dass Belastungen sinken und Arbeitszufriedenheit gefördert wird.

In verschiedenen Projekten – unter anderem im Projekt „Wohnheim mit Zukunft“ – und in meiner Tätigkeit als Fachdozent habe ich mich in den letzten Jahren wissenschaftlich mit dem Einfluss der Arbeitsorganisation auf die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden beschäftigt. Daraus ist mein Anspruch entstanden, Daten nicht abstrakt stehen zu lassen, sondern sie so aufzubereiten, dass Teams und Leitungskräfte daraus konkrete und umsetzbare Schritte ableiten können.

Auswahl beruflicher und fachlicher Erfahrungsstationen

Logo Herzogsägmühle Herzogsägmühle / Diakonie
Logo Lebenshilfe Landsberg Lebenshilfe Landsberg gGmbH
Logo Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren e. V.
bfz bfz · Fachbereich Gesundheit und Soziales
Logo Jugendzentrum Landsberg Jugendzentrum Landsberg
Logo Malteser Malteser Hilfsdienst Berlin
Logo Bayerisches Rotes Kreuz BRK
Logo Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Logo Alexianer St. Gertrauden Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus Berlin
Logo Pro Seniore Pro Seniore AG Berlin

Häufige Fragen

Kurze Antworten zu Ablauf, Anonymität, Kosten, Grenzen und Ergebnis des Vorgehens.

Für wen eignet sich das Vorgehen?

Das Vorgehen eignet sich für Einrichtungen und Teams im Sozial- und Gesundheitswesen, wenn Belastungen sichtbar werden, aber noch keine gemeinsame Orientierung besteht. Besonders sinnvoll ist es, wenn Krankmeldungen, Konflikte, unklare Zuständigkeiten, hohe emotionale Anforderungen oder Veränderungsprozesse bearbeitet werden sollen.

Wie läuft ein Tagesworkshop ab?

Im Vorfeld wird geklärt, welche Bereiche betrachtet werden sollen. Zu Beginn beantworten Mitarbeitende anonym Fragen zu ihrer Arbeit. Nach der Auswertung werden Belastungsschwerpunkte sichtbar gemacht, gemeinsam eingeordnet und in konkrete Maßnahmen für den Arbeitsalltag übersetzt.

Bleiben die Antworten anonym?

Ja. Die Befragung wird so angelegt, dass keine Rückmeldung einzelner Personen erfolgt. Ergebnisse werden aggregiert betrachtet und nur so ausgewertet, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Mitarbeitende gezogen werden können.

Warum reicht eine normale Mitarbeiterbefragung oft nicht aus?

Weil Daten allein noch keine Veränderung bewirken. Entscheidend ist die gemeinsame Einordnung der Ergebnisse: Welche Belastungsschwerpunkte sind besonders relevant, welche Ursachen sind plausibel und welche realistischen Maßnahmen lassen sich daraus für den Arbeitsalltag ableiten?

Kann das für die Gefährdungsbeurteilung genutzt werden?

Auf Wunsch kann das Vorgehen als Teil der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung nach § 5 ArbSchG genutzt werden – insbesondere durch strukturierte Erhebung, Dokumentation, Maßnahmenableitung und spätere Überprüfung der Wirkung.

Wie viel Vorbereitung ist nötig?

Der Vorbereitungsaufwand bleibt überschaubar. Im Vorfeld werden Zielgruppe, Fragestellungen, Datenschutz und organisatorischer Ablauf abgestimmt. Befragung und Auswertung werden so vorbereitet, dass sich Leitung und Team im Workshop auf Einordnung und Maßnahmenentwicklung konzentrieren können.

Was passiert bei kleinen Teams?

Bei kleinen Gruppen wird vorab festgelegt, ab welcher Gruppengröße Ergebnisse ausgewertet werden. Wo Anonymität nicht ausreichend gesichert werden kann, werden Ergebnisse zusammengefasst oder nicht getrennt dargestellt.

Was entsteht am Ende konkret?

Je nach Format entstehen eine verständliche Ergebnisübersicht, erkennbare Belastungsschwerpunkte, eine gemeinsame Priorisierung, ein Maßnahmenplan und auf Wunsch eine spätere Nachmessung.

Wann ist das Vorgehen nicht geeignet?

Nicht geeignet ist das Vorgehen, wenn fertige Standardlösungen ohne Beteiligung der Mitarbeitenden erwartet werden oder wenn es um individuelle Leistungsbeurteilungen einzelner Personen gehen soll.

Was kostet das Vorgehen?

Die Kosten hängen vom Format, Umfang und der gewünschten Vorbereitung ab. Ein Tagesworkshop als kompakter Einstieg ist ab 950 Euro möglich. Für Einrichtungen, die das Vorgehen erstmals ausprobieren möchten, gibt es einen reduzierten Einstiegspreis. Nach einem kurzen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes Angebot.

Was kann das Vorgehen nicht leisten?

Die Analyse ersetzt keine medizinische, therapeutische oder arbeitsrechtliche Beratung. Sie schafft eine strukturierte Grundlage, um Belastungen sichtbar zu machen und im Verantwortungsbereich der Einrichtung gezielt zu bearbeiten.

Lassen Sie uns Ihre Ausgangslage klären

In einem kurzen Erstgespräch besprechen wir, welche Belastungsthemen sichtbar sind, welcher Einstieg sinnvoll ist und was ein realistischer nächster Schritt wäre.

Hilfreich für die Anfrage:Bereich, ungefähre Teamgröße und aktueller Anlass.

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Unverbindlich · ca. 20–30 Minuten · kostenlos

Oder direkt: kontakt@arbeit-entwickeln.de · 0151 24220589